OBERBAUCHBRUCH (EPIGASTRISCHE HERNIE)

Epigastrische Hernien sind Bauchwandbrüche oberhalb des Nabels und liegen meistens in der Mittellinie. Hierbei handelt es sich oft um kleine Brüche von 1-2 cm Größe, die aber aufgrund einer Fetteinklemmung sehr schmerzhaft sein können.

 

Zwischen den geraden Bauchmuskeln (Musculus rectus abdominus) befindet sich eine Bindegewebsschicht (Linea alba) in der sich bevorzugt Lücken ausbilden können. Dieses tritt bevorzugt bei einer Rektusdiastase auf, bei der sich die Linea alba über 2cm auf bis zu 5 oder 7cm erweitern kann. 

 

Eine Rektusdiastase wird vermehrt bei Frauen beobachtet, die 2 oder mehr Kinder entbunden haben oder nach Mehrlingsschwangerschaften. Auch Männer mit einem sog. "Bierbauch" tendieren dazu und haben häufiger Brüche in dieser Region.

 

Therapie des Oberbauchbruches

Als Therapie erfolgt bei kleineren Brüchen unter 1,5 cm der Verschluß mit einer Naht, die sich nicht auflöst. Größere Defekte oder Brüche innerhalb einer sog. Rektusdiastase mit einer Ausdünnung des Bindegewebes, müssen mit einem Kunststoffnetz abgedeckt werden, das die Bruchlücke um mind. 3 cm überlappt. 

Die Versorgung kann meistens ambulant erfolgen.

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